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Die Hansezeit

Der Fischreichtum im Strelasund und der angrenzenden Boddengewässer sowie die Erträge der Landwirtschaft des Umlandes und Rügens waren eine gute Grundlage für eine rege Handelstätigkeit, die die 1234 von Wizlaw I. gegründete Stadt rasch zu Wohlstand gelangen ließ.

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Der Reichtum der Stadt und ihrer Bürger erlaubte es, frühzeitig mit dem Bau mächtiger Kirchen und eines repräsentativen Rathauses zu beginnen. Durch die schnelle Zuwanderung von Menschen aus dem Umland entstand am südlichen Stadtrand die Neustadt mit eigenem Markt - 1285 als „novum forum“ erstmals erwähnt - und eigener Pfarrkirche, dessen Existenz seit 1298 nachweisbar ist. Bereits gegen Ende des 14. Jahrhunderts waren beide Städte durch eine gemeinsame Stadtmauer vereint. Eine bedeutende Rolle, besonders im geistigen und kulturellen Leben der Stadt und darüber hinaus weit ins Umland ausstrahlend, spielten die mächtigen Klöster der Dominikaner und der Franziskaner. All dies zusammen - die Insellage des Stadtkerns, das Rathaus, die Kirchen und Klosteranlagen, das Wasser und der Backstein - machen den faszinierenden Charme der alten Hansestadt aus.

Ihre Blütezeit erlebte die Stadt Stralsund zur Zeit ihrer Mitgliedschaft in der Hanse. Mit dem Eintritt in die berühmte Interessengemeinschaft Ende des 13. Jahrhunderts entwickelte sich Stralsund zu einer florierenden Zwischenhandelsstadt. Die „dickbäuchigen“ und weithin bekannten Koggen der Stadt waren im gesamten Nord- und Ostseeraum unterwegs. Beladen mit Hering, Bier, Weinen, Tuchen, Pelzen und Erzen steuerte die sundische Flotte Russland, Skandinavien, Frankreich, England und die Niederlande an. Bis zu 300 Schiffe waren gleichzeitig unter Stralsunder Flagge unterwegs und exportierten neben exotischen Waren auch die landwirtschaftlichen Produkte Rügens und der Umgebung in das europäische Ausland. Das wirtschaftliche und politische Leben in der Stadt Stralsund war gänzlich auf den Erhalt und den Ausbau der Kaufmannsgesellschaft ausgerichtet. Die gotischen Bürgerhäuser waren mit Kontor und Warenlager ideal auf die Bedürfnisse der Kaufmannsfamilien zugeschnitten.

Aber die Zeiten der Hanse waren nicht immer friedlich. Anfang des 14. Jahrhunderts besiegte der dänische König Erik Menved die Städte Lübeck, Wismar und Rostock und belagerte auch die Stadt Stralsund. Die Bürger Stralsunds griffen überraschend an und bereiteten den Feinden eine eklatante militärische Niederlage. Mit dem Lösegeld für die gefangenen Fürsten wurde der Bau der prächtigen Schauwand des Rathauses bezahlt. Auch der dänische König Waldemar IV. Atterdag versuchte die Vormachtstellung der Hanse zu brechen, unterlag aber den vereinigten Städten.

Am 24. Mai 1370 wurde Frieden zwischen den hansischen Städten und dem Reichsrat des Königreiches Dänemark geschlossen. Der berühmte ,,Stralsunder Frieden" beendete das fast zehnjährige Ringen zwischen den Hansestädten und dem dänischen König. Er war aber auch Ausdruck für eine starke Position der Stadt im Wendischen Quartier der Hanse.

31.10.1234

Rügenfürst Wizlaw I. erteilt das lübische Stadtrecht

1240

erstmalige Beurkundung des Namens der Stadt als ,,Stralesund"

1265

das älteste Stadtsiegel erscheint erstmals, lesen Sie hier mehr über die Geschichte des Stadtwappens

1278

Handelsverkehr durch Erlass der Hafenordnung nachweisbar

1293

Anfänge der Städtehanse

1318

Erwerb der Münzgerechtigkeit und der Gerichtsbarkeit

1325

Stadt gelangt unter die Herrschaft der Herzöge von Pommern-Wolgast

1364

Bertram Wulflam wird Bürgermeister

1370

,,Friede zu Stralsund" nach erfolgreichem Kampf gegen Dänemark

1488

Gründung der Schiffercompagnie

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