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Die Preußenzeit

Im Ergebnis der Verhandlungen des Wiener Kongresses kam Schwedisch-Pommern mit Stralsund 1815 an Preußen. Die Infrastruktur der Stadt sowie die Einrichtungen der öffentlichen Verwaltung wurden in der Zeit preußischer Herrschaft angelegt.

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Preußenzeit

Stralsund wurde Sitz der Verwaltung des neuen Regierungsbezirkes Neuvorpommern. Kurzzeitig trat Stralsund noch einmal ins Licht der großen Öffentlichkeit, als 1848 auf dem Dänholm der erste deutsche Kriegshafen entstand. Das war die Geburtsstunde der ersten preußisch-deutschen Marine. Allerdings war die Stationierung der Flotte nicht von Dauer. 1871 wurden die Kriegsschiffe nach Kiel verlegt. 1933 verlor die Stadt das Privileg, Regierungssitz zu sein. Neuvorpommern gehörte künftig dem Regierungsbezirk Stettin an. Der 1863 erfolgte Anschluss Stralsunds an das überregionale Eisenbahnnetz sowie der Ausbau des Hafens machten die Stadt Stralsund als Exportstandort attraktiv und sorgten für ein zwischenzeitiges Aufblühen des Stralsunder Schifffahrtsgewerbes. Neben der Industrie nahm der städtische Handel im 19. Jahrhunsert einen bemerkenswerten Rang im Wirtschaftsgefüge Stralsunds ein. Es entstand eine Vielzahl neuer Kaufhäuser, Banken und Hotels. So haben die Kaufhausketten Wertheim und Kaufhalle (Leonhard Tietz) in Stralsund ihre Wurzeln.

Um den verschiedenen öffentlichen Zwecken und dem starken Bevölkerungswachstum Stralsunds zu entsprechen, errichtete die Stadt ein neues Postgebäude, ein Krankenhaus und mehrere Schulen. Wertvolle Bürgerhäuser der einzelnen Kulturepochen mussten ihnen allerdings weichen. Besonders rigoros verfuhr man mit den mittelalterlichen Befestigungsanlagen. Tor um Tor verschwand. Von den ehemals zehn Stadttoren stehen heute noch zwei. 1873 hob Preußen den Festungscharakter auf, und es begann außerhalb der Stadtmauern eine rege Bautätigkeit. Um 1900 zählte die Bevölkerung Stralsunds etwa 31.000 Einwohner. Damit war sie innerhalb eines Jahrhunderts um fast das Dreifache angestiegen.

Mit dem aufkommenden Ostseetourismus bemühte sich Stralsund, seinen Charakter als Badeort zu unterstreichen. Als „Tor zum Norden“ versuchte die Hansestadt, attraktiv und interessant für Besucher und Durchreisende zu sein. Mit der Fertigstellung des Rügendamms im Jahr 1936 wurde Stralsund endgültig zu dem Verkehrsknotenpunkt, der die Stadt noch heute im Waren- und Personenverkehr nach Rügen und Skandinavien ist.

Am 7. Juni 1815 Abschluß eines Vertrages zur Übergabe des schwedischen Stralsund an Preussen

Um 1850 Ausbau zur Garnisons- und Hauptstadt des Regierungsbezirks

1857 erstes durch Gas erzeugtes Licht

1863 Ankunft des ersten Zuges

1873 Stralsund verliert den Status einer Festung

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